Die Meldekarte — tippen, diktieren, einfügen, hochladen
4 Min. Lesezeit · Meldekarte, Personen und Arbeitsorte, Struktur und Räume, Briefkopf
Die Meldekarte steht auf jeder Seite oben. Sie ist der schnellste Weg, etwas zu ändern: Sie schreiben in einem Satz, was sein soll, und das Programm macht daraus einen Vorschlag. Beispiele: „Frau Weber, MFA, 30 Stunden, Praxis Mo bis Fr 8 bis 14, donnerstags Springerin im OP-Zentrum, Röntgenfachkunde bis 30.06.2028", „Frau Berger arbeitet ab Oktober zusätzlich dienstags im OP-Zentrum als Springerin", „im OP-Bereich einen dritten Saal anlegen, mit Bildwandler", „Briefkopf: neue Telefonnummer". Ein Satz mit zwei Arbeitsorten ergibt eine Person an zwei Orten — nicht zwei Personen.
Vier Möglichkeiten zur Eingabe: tippen, diktieren über die Mikrofon-Taste (Deutsch; beim ersten Mal fragt der Browser nach der Freigabe des Mikrofons), einfügen mit der Tastenkombination für Einfügen (ein eingefügtes Bild erscheint als Anhang, eingefügter Text im Feld) und hochladen über die Büroklammer. Unter dem Feld stehen Kacheln der Klickwahl — ein Klick übernimmt den Begriff ins Feld. Mit „+ eigener Begriff" nehmen Sie einen eigenen Begriff dauerhaft in die Klickwahl auf. Dazu kommt der Satzspeicher: Sätze, die Sie bestätigt haben, merkt sich die Karte je Praxis und zeigt die acht häufigsten als goldene Kacheln — Ihre eigenen Begriffe stehen davor. Ein verworfener Satz wird nicht gelernt.
Nach dem Senden zeigt das Programm „Gelesen, aber noch nichts übernommen": oben Ihr Satz in einem Feld — ändern Sie ihn und klicken „Satz ändern und neu lesen", liest die Karte ihn noch einmal und bildet die Felder neu —, dann ein Satz, wie es verstanden wurde, darunter die Einzelheiten nach Gruppen — Personen, Arbeitet in, Fähigkeiten, Struktur und Räume. Jede Zeile lässt sich einzeln abwählen. Unten haftet eine Leiste mit der Zählung („2 neu · 0 geändert · 0 offene Rückfragen") und den Knöpfen „Alles übernehmen" und „Abbrechen". Sie haftet auf jeder Seite, bis Sie entschieden haben. Bis dahin ist nichts gespeichert.
Klingt ein neuer Name wie ein vorhandener — „Wehber" neben „Weber" —, stellt das Programm die Zwillingsfrage: Arbeitet dieselbe Person künftig zusätzlich an einem zweiten Ort, oder ist das eine neue? Es ordnet nie selbst zu; ohne Ihre Antwort wird nichts übernommen.
Hat Ihre Praxis mehrere Unternehmen, erkennt die Lesung „MVZ" oder „Privatklinik" im Satz. Fehlt die Angabe, gilt die Voreinstellung des Arbeitsorts, und die Vorschau zeigt sie als vorbelegt, nicht als gelesen.
Die Meldekarte versteht jeden Auftrag der Praxisverwaltung — seit Fassung 0.5.0 nicht nur Anlegen, sondern alles, was Sie auch von Hand tun könnten: Person mit Arbeitsorten anlegen, Arbeitsort für Vorhandene, Fähigkeit geben, befristen oder nehmen, Name, Beruf oder E-Post-Adresse ändern, Rolle oder Aufgabe geben und nehmen, Räume zuordnen, Zeitlage und Gültigkeit ändern, Hauptarbeitsort setzen, die Arbeit an einem Ort beenden, Knoten im Baum anlegen, ändern, verschieben, stilllegen und wieder in Betrieb nehmen, Arbeitsorte kennzeichnen und zuordnen, Briefkopf ändern. Was sie nicht kann: endgültig löschen — das bleibt ein Knopf auf der jeweiligen Seite und gilt nur für das, was nie gegolten hat. Beenden und Stilllegen zeigen vorher, was daran hängt, und bekommen eine eigene rote Leiste („Beenden bestätigen"); beides lässt sich wieder öffnen. Fragen wie „Wer arbeitet an mehr als einem Ort?" oder „Zeig alle ohne Röntgen" beantwortet sie, ohne etwas zu ändern. Fehlt etwas Entscheidendes, stellt sie eine Rückfrage — mit Antwortknöpfen, etwa den in Frage kommenden Arbeitsorten, und einem Feld „anders" für eine freie Antwort; Ihre Antwort geht zusammen mit dem Satz noch einmal durch die Karte, in eine Vorschau. Trifft die Meldung kein Werkzeug, sagt sie das — und bietet den Knopf „Diesen Satz an SummitGO melden": Nur wenn Sie ihn drücken, geht der Satz, der wirklich fiel, als Nachricht in „Hilfe und Kontakt" an SummitGO; aus solchen Sätzen entstehen die nächsten Werkzeuge. „Was fehlt?" zeigt die Lücken im Bestand, ohne etwas zu ändern. Angehängte Bilder und Dateien werden nach dem Auslesen verworfen; der Wortlaut eines Satzes bleibt nur bis zu Ihrer Entscheidung — und gelernt wird er nur, wenn Sie bestätigen. Alles, was übernommen wurde, steht im Änderungsbuch als Satz.
„Was würdest du tun?" vor dem Satz ist der Probelauf: Sie sehen dieselbe Vorschau, aber ohne Ausführungsknopf — zum Üben und für heikle Sätze.
Hängen Sie eine Datei oder ein Foto an, lesen Satz und Material in einem Zug: „Personalliste anhängen und sagen, alle aufnehmen" führt zu einer Vorschau mit allen Personen, Arbeitsorten und Räumen aus dem Material. Die Seite, auf der Sie stehen, belegt vor — auf „Struktur und Räume" meint „Saal 2" den Saal —, sie begrenzt aber nicht: Jeder Satz geht auf jeder Seite. Ohne hinterlegten KI-Zugang antwortet die Meldekarte ehrlich, dass sie nichts lesen kann, und es wird nichts gespeichert.
← Zurück zur Übersicht
